Interview mit Frau Lohr:

Interview_lohr.png

Redaktion: Frau Lohr, Sie besuchen nahezu täglich Ihren Vater und trotzdem setzen Sie ein elektronisches Schutzsystem ein. Ist das denn notwendig?

Frau Lohr: Wer legt denn fest was notwendig ist?

Redaktion: Dann lassen Sie mich die Frage anders stellen. Warum setzten Sie ein elektronisches Schutzsystem ein wenn Sie täglich nach dem Rechten sehen?

Frau Lohr: Seit mein Vater alleine lebt mache ich mir permanent Sorgen. Ich wäre am liebsten mehrmals täglich vorbeigefahren, nur um nach dem Rechten zu sehen. Das mikSchutzsystem informiert mich ob Bewegungen in der Wohnung sind und wenn zu gewohnten Zeiten keine Bewegungen stattfinden, bekomme ich automatisch eine SMS und E-Mail (auch dann, wenn ich mal hunderte von Kilometer entfernt bin). Für mich ist es auf alle Fälle eine Entlastung zu wissen, dass alles OK ist und auch dass ich früher reagieren kann wenn mein Vater Hilfe braucht.

Redaktion: Bedeutet das, dass Sie Ihren Vater jetzt nicht mehr so oft besuchen?

Frau Lohr: Lacht! Natürlich besuche ich meinen Vater nach wie vor, aber meine Anspannung hat nachgelassen. Ich weiß nicht ob Sie sich vorstellen können, welcher psychischen Anspannung Angehörige ausgesetzt sind, die Beruf und Familie haben und dann auch noch für einen Elternteil da sein wollen. Mir ist, als hätte man mir die Last von den Schultern genommen, seit wir das mikSchutzsystem haben.

Redaktion: Wie meinen Sie das mit „der Last von den Schultern genommen“?

Frau Lohr: Dadurch, dass ich jederzeit im Internet nachsehen kann ob Bewegungen in der Wohnung stattfinden und aktiv informiert werde wenn z.B. der Notfallknopf gedrückt wird oder zur gewünschten Zeit noch keine Bewegung im Haus ist, kann ich mich außerhalb der Besuche wieder ohne schlechtem Gewissen meinem Leben und meinen Gewohnheiten widmen.

Redaktion: Wie hat denn Ihr Vater reagiert, dass er jetzt überwacht wird?

Frau Lohr: Ich musste ihm natürlich erklären wie das mikSchutzsystem funktioniert und dass da keine Bilder und Gespräche aufgezeichnet werden, sondern nur Bewegungen und Türöffnungen. Inzwischen ist er froh, denn das gibt ihm auch ein Stück Sicherheit, dass sehr schnell jemand zur Stelle ist, wenn wirklich etwas passiert.

Redaktion: Wurden Sie schon einmal alarmiert?

Frau Lohr: Lacht wieder! Ja natürlich. Anfangs hatten wir noch kein Bewegungsmuster und ich dachte, dass er jeden Tag zwischen 7 und 8 Uhr aufsteht. Ich habe ausversehen eine Stunde Verzögerung zur gewohnten Zeit eingestellt und prompt eine Alarm-SMS bekommen. Als ich dann dort angerufen habe ging er ganz verschlafen ans Telefon und hat gefragt warum ich Ihn so früh wecke. Inzwischen haben wir die Zeiten so gesteckt, dass bei aller Sicherheit auch noch genügend Reserve für ein Schläfchen ist. Einen echten Alarm hatten wir Gott sei Dank noch nicht.

Redaktion: Das hört sich ja durchaus positiv an. Gibt es etwas was Sie unseren Lesern noch mitteilen möchten?

Frau Lohr: Ja, auf alle Fälle. Ich kann nur empfehlen nicht so lange zu zögern ein elektronisches Schutzsystem einzusetzen sondern früh zu handeln. Inzwischen bin ich viel entspannter und selbst im Urlaub weiß ich, dass zu Hause alles ok ist. Von der Idee und dem mikSchutzsystem bin ich absolut begeistert.

Redaktion: Vielen Dank