Dementenschutz mit Transponder

Das bewährte mikSCHUTZSystem mit Transponder-Technik (RFID) ist ideal für den Einsatz im Innenbereich und auf dem Gelände von Einrichtungen geeignet. Mit Hilfe eines Armbandes oder Anhängers können orientierungslosen Bewohnern oder Patienten frei definierbare Bereiche zugeordnet werden. So werden Spaziergänge auf dem eigenen Gelände und auch vor der Einrichtung möglich. Das System meldet und dokumentiert, wenn Personen genau vorgegebene Bereiche betreten oder verlassen. Eine Laufrichtungserkennung zeigt die Richtung an, in die sich die Personen entfernen.

Das mikSCHUTZSystem ist einfach zu installieren, braucht keine Bedienung und bietet maximale Sicherheit.

Armbanduhr oder Uhrendummy mit Transponder für demente Personen

 

Die Armbanduhr oder der Uhrendummy sind mit einem Transponder ausgestattet und haben ein hygienisches Einwegarmband. Die Transponder sind spritzwassergeschützt und bei Bedarf kann die Batterie, die in der Regel mehrere Jahre hält, gewechselt werden.

Transponder für Pflegepersonal und Angehörige

Bei Anwesenheit des Pflegepersonals oder des verantwortlichen Angehörigen kann das Armband am Bewohner belassen werden. Der Begleiter trägt einen Personal-Tag. Das System erkennt, dass ein berechtigter Begleiter dabei ist und unterdrückt den sonst entstehenden Alarm.

Empfangseinheit

Die Empfangseinheiten(Receiver) und die Locator für die Überwachung der Türen, sind einfach zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Die Erfassungsreichweiteeines Locators beträgt 0,5–7 m und ist frei einstellbar.  Die Receiver kommunizieren via LAN, WLAN oder GSM miteinander. Die Empfangseinheit alarmiert akustisch oder auf beliebige elektronische Benachrichtigungssysteme wie an Lichtrufanlagen, Pager, hauseigene Telefone, Mobiltelefone (Handy), Computer oder jedes andere elektronische Benachrichtigungssystem.

Ergänzungen zum Locator:

Ø Türmanagement Automatische Türen können verschlossen* bleiben, sobald sich eine demente Person im Empfangsbereich aufhält oder bei manuellen Türen können Türkontakte verwendet werden und ein Alarm wird erst dann ausgelöst, wenn die Tür wirklich geöffnet wird.

Ø Aufzugsteuerung Für die demente Person kann die Fahrt im Aufzug gesperrt werden. Der Aufzug bleibt stehen, die Tür bleibt offen und das Pflegepersonal wird benachrichtigt. Wird der Aufzug von berechtigtem Begleitpersonal oder Angehörigen betreten, funktioniert der Aufzug wie gewohnt. In größeren Einrichtungen kann die Berechtigung auf die jeweilige Person oder das jeweilige Stockwerk begrenzt werden.

 

Ø Sichern von Einfahrten oder Grundstücksgrenzen Die Empfangseinheiten können um Bodenschleifen erweitert werden. Dadurch können Einfahrten, Wege oder Grundstücksgrenzen bis zu einer Länge von 75 m je Empfangseinheit abgesichert werden.

Ø Aufschaltung weiterer Sensoren und Aktoren Es können beliebige Sensoren und Schaltkontakte eingebunden werden um z. B. beliebige nachgeschaltete Systeme, wie eine Schranke, eine Automatik-Tür oder einen akustischen Signalgeber zu steuern.

Ø Softwareplattform Optional besteht die Möglichkeit die Softwareplattform über das Internet zu nutzen. In der Softwareplattform können Personen verwaltet und Berechtigungen definiert werden. Alarme werden dokumentiert und so kann jederzeit nachgewiesen werden, dass der Fürsorgepflicht in vollem Umfang nachgegangen wurde. Das Pflegepersonal kann je nach Berechtigung, Alarme zurücksetzen, in der History nachschauen, Berechtigungen oder Zeiten definieren und festlegen.

*= Bitte Hinweisblatt „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ beachten

Download Unterlagen zu Dementenschutz und Altenpflegehilfe